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Ep. 3 - Abstand vom Gedöns

Veröffentlicht am 17. Februar 2020
Aufgenommen am 13. Februar 2020 in Bückeburg
Dabei waren: Dieter und Marcel

Ein Buch beschäftigt uns: Das Experiment Hingabe von Michael A. Singer. Passive Aggression ist umfangreicher als ich dachte. Rheuma ist kein Zuckerschlecken. Viel Gestammel um den lauwarmen Brei. (Nein!, das ist nicht von Shakespeare). Viel Spaß! Feedback erwünscht.
  • Was ist passive Aggression?
  • Das Experiment Hingabe von Michael A. Singer
  • Freedom from the afflictions of the mind
  • Weiteres
  • Videos zu den Themen

Was ist passive Aggression?

Die passiv-aggressive oder negativistische Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster negativistischer Einstellungen und passiven Widerstandes gegenüber Anregungen und Leistungsanforderungen, die von anderen Menschen kommen. Betroffene Personen fallen insbesondere durch passive Widerstände gegenüber Anforderungen im sozialen und beruflichen Bereich auf und durch die häufig ungerechtfertigte Annahme, missverstanden, ungerecht behandelt oder übermäßig in die Pflicht genommen zu werden.

  • widersetzt sich passiv der Erfüllung sozialer und beruflicher Routineaufgaben
  • beklagt sich, von anderen missverstanden und missachtet zu werden
  • ist mürrisch und streitsüchtig
  • übt unangemessen Kritik an Autoritäten und verachtet sie
  • bringt denen gegenüber Neid und Groll zum Ausdruck, die offensichtlich mehr Glück haben
  • beklagt sich übertrieben und anhaltend über persönliches Unglück
  • wechselt zwischen feindseligem Trotz und Reue

In der psychologischen Forschung ist strittig, ob eine solche Persönlichkeitsstörung überhaupt existiert. Die American Psychiatric Association hat sie aus ihrem aktuellen Klassifikationssystem DSM-5 gestrichen, während sie im ICD-System der Weltgesundheitsorganisation als „sonstige spezifische Persönlichkeitsstörungen“ immer noch aufgeführt wird. Entstanden ist die Diagnose der passiv-aggressiven Persönlichkeit im Zweiten Weltkrieg, als Soldaten u. a. den Fronteinsatz verweigerten.


Weiterführend:

Das Experiment Hingabe von Michael A. Singer

Bereits in jungen Jahren erkennt Michael A. Singer, dass es eine Stimme in ihm gibt, die kommentiert, ohne einen Beitrag zu leisten. Der Student der Wirtschaftswissenschaften verzichtet auf eine Karriere, übt sich in Yoga und Meditation und bringt die lästige Stimme in sich zum Schweigen. In Askese verharrend, stößt er jedoch bald an die Grenze des spirituell Machbaren. Wie weiter, um das Ziel aller Ziele zu erreichen?

Keine neue Disziplin, so begreift der Suchende, wird ihm dabei helfen. Nur das Leben selbst kann das vollbringen. Also stellt er die eigenen Wünsche zurück und sagt rückhaltlos JA! zum Leben, so wie es auf ihn zukommt. Damit beginnt für ihn das Experiment Hingabe, und aus dem weltabgewandten Einsiedler wird der Vorstandsvorsitzende eines Millionen-Unternehmens der IT-Branche.


Leseempfehlung:

Das Hingabe-Experiment von Michael A. Singer
Radikal Ehrlich von Brad Blanton
Autobiografie eines Yogis von Paramahansa Yogananda


Bücher im englischen Original:


Weiterführend:

Freedom from the afflictions of the mind

To secure peace and happiness on a lasting basis you must secure freedom from the afflictions of the mind and body.

We all have heard that every journey starts with the first step. So it stands to reason that recognizing the Kleshas is a good way to quench the desire of the intellect. Here is a list of the 5 Kleshas and a brief summary of their attributes:

Avidya (Ignorance)
This is the primal ignorance which pervades all of creation. This ignorance is experiential, not conceptual, in nature. This affliction results in our lack of awareness and disconnection from Truth.
Asmita (Ego)
As individuals, we also have what is called ahamkara or "I-maker" (ego). It is a single vritti, (thought form), the idea of individualized existence. This single thought of a limited self is enormously convincing because it pervades the entire body-mind complex. It is the nature of this individual "I-am" sense, or ego, to identify with something and become attached to it.
Raga (Attachment)
This klesha is all about desire. All of us have experienced this and we are all attached to something. Whether it’s a partner, a friend, a practice, an object, a pet, a food, even an iPhone; it’s okay to need or want things, but you know your desire has become an affliction when it creates suffering. Raga creates in us a pattern of acquisition: we began to pursue human relationships, knowledge, wealth, status, power-anything which might be capable of enlarging and protecting our fragile individualized existence.
Dvesha (Aversion)
Patanjali defines aversion as: “Identification with what we don’t like.” Attachments (Raga) arise from our previous experiences of pleasure and happiness. Aversions emerge from previous experiences of pain and suffering. This is the fourth Klesha, "the hate, fear or extreme dislike which follows after experiencing pain."
Abhinivesha (Clinging to Life)
Because of raga and dvesha, a tremendous, continual, and habitual outflowing of our energy and attention through our senses to the objects of external world has been created. This outflow of all our attention and energy can only increase our identification with our physical existence, resulting in a fear of death and making it even harder for us to perceive or identify with our spiritual nature.


Weiterführend:

Weiteres

Videos zu den Themen